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captured movement

eternally captured

Text: Mag art DSA Ronja Vogl

Die Ausstellung dreht sich um das Thema Bewegung. Die Arbeiten beschäftigen sich mit der Möglichkeit der Darstellung von Bewegung im traditioneller Weise statischen Medium Malerei. Im Mittelpunkt steht der in Bewegung begriffene Mensch in seinem Jetzt, das durch den Fortlauf der Gebärde auf Vergangenheit und Zukunft verweist.

Bewegungen finden häufig gleichzeitig auf physischer und geistiger Ebene statt und beeinflussen sich reziprok. Ständige Bewegung und Weiterentwicklung sind fixe Bestandteile unserer Gesellschaft.

Wir brauchen jedoch auch Zeit, Ruhe und Stillstand um zu entscheiden, zu reflektieren und zu verstehen: was war gestern, was ist heute, was wird morgen sein – wer sind wir, wohin gehen wir und wie wollen wir die gesellschaftliche Weiterentwicklung mitgestalten.

Ein Teil der Bilder entstand während des 3 jährigen Mexiko Aufenthalts der Künstlerin, dies spiegelt sich in der intensiven Farbgebung und der Auswahl der Motive  wieder. Auf der Suche nach Freiheit, Intensität und Glück bewegen sich die Figuren in Ronja Vogl’s Bildern. In ihren Arbeiten hält sie Bewegung und Momente fest um diesen damit eine besondere Aufmerksamkeit zu verleihen.

In einigen Bildern fliegen und schweben die ProtagonistInnen durch die Bilder – vielleicht wollen sie der Welt entfliehen, um an einen angenehmeren Ort, eine gücklichere Stelle zu gelangen, „a better place“. – vielleicht befinden sie sich bereits in diesem Glückzustand – oder in einem vagen Schwebezustand, in einer Situation der Reflexion und sehen sich unsere von Umbrüchen geprägte Zeit aus einer gewissen Distanz an.

 

 

   TEXT DR. in PHIL. KAROLINE FEYERTAG

   ZUR AUSSTELLUNG
   CAPTURED MOVEMENT ETERNALLY CAPTURED

WORKSHOP – TRICKFILM

MIT JUGENDLICHEN ASYLWERBERiNNEN,

SOWIE KINDERN (HAUS DER CARITAS IM

RAHMEN DER ARBEIT DES MULTIKULTURELLEN

TEAMS DES SSR)

 

TRICKFILM MIT JUGENDLICHEN ASYLWERBERiNNEN

VIDEO 1

VIDEO 2

VIDEO 3